Neben der Geldanlage kannst du auch direkt helfen: mit einer Spende oder dem Ausgleich unvermeidbarer Emissionen. Hier erfährst du, worauf es ankommt.
Spenden mit Wirkung
Nicht jede Spende kommt gleich gut an. Diese Fragen helfen dir bei der Auswahl einer Organisation:
- Transparenz: Veröffentlicht die Organisation Jahresberichte und Angaben zur Mittelverwendung?
- Wirkung: Wird erklärt, was mit dem Geld konkret erreicht wurde, nicht nur, wofür es ausgegeben wurde?
- Verwaltungskosten: Wie hoch ist der Anteil für Werbung und Verwaltung, und wird er offen genannt?
- Unabhängige Prüfung: Gibt es ein anerkanntes Spendensiegel, etwa vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), oder eine externe Prüfung?
- Zweckbindung: Kannst du festlegen, wofür deine Spende verwendet wird?
CO₂-Ausgleich richtig einordnen
Ausgleichszertifikate sind kein Freifahrtschein. Zuerst gilt: vermeiden und verringern, erst dann ausgleichen. Bei der Auswahl solltest du auf diese Punkte achten:
- Anerkannter Standard: Projekte sollten nach etablierten Standards geprüft sein, zum Beispiel dem Gold Standard oder dem Verified Carbon Standard.
- Zusätzlichkeit: Die Einsparung muss ohne das Projekt nicht ohnehin passiert sein.
- Dauerhaftigkeit: Gebundenes CO₂ sollte nicht kurze Zeit später wieder freigesetzt werden, etwa bei einem Waldbrand.
- Keine Doppelzählung: Dieselbe Einsparung darf nicht mehrfach verkauft oder angerechnet werden.
- Offene Preise und Projektdaten: Seriöse Anbieter nennen Projekt, Standort, Preis und Prüfer.
Deinen ungefähren Ausgangswert schätzt du mit dem CO₂-Rechner.
Unsere Partner
Konkrete Partnerorganisationen und Projekte stellen wir hier vor, sobald sie feststehen. Wir sagen dir dann offen, nach welchen Kriterien wir sie ausgewählt haben.
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